Stadtspaziergang - Gemeinsame Infrastrukturen im urbanen Raum.
Programm: 18h-18.45h LeNa Haus / 18.45h-19.15h / Transfer nach Horburgstrasse 103 (Velo oder ÖV Tram 1: ab Haltestelle Kannenfeldplatz bis Haltestelle Brombacherstrasse) / 19.15h-19.45h Kollektiv Hotel Regina / 19.45h-20.15h Leihlager

Noël Michel
Noël Michel initiiert und entwickelt seit 2023 das Zwischennutzungsprojekt Erle Perle. Seit 2020 verantwortet er die Projektinitiierung und -entwicklung des Leihlagers. Er ist zudem selbstständig tätig und arbeit in den Bereichen Eventorganisation sowie Eventgestaltung für Auftraggeber wie die Solothurner Literaturtage, das Jugendkulturfestival Basel, Quartierkultur St. Johann und die Kaserne Basel.
Seine berufliche Laufbahn begann mit der Ausbildung zum Grafiker. Im Jahr 2016 schloss er den Bachelor of Arts FH an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), Hochschule für Gestaltung und Kunst (HGK), im Bereich Innenarchitektur und Szenografie ab.

Maya Scheibler
Seit 2023 ist Maya Scheibler Professorin für Architektur am Institut Architektur der FHNW, gemeinsam mit Sylvain Villard. Zuvor war sie von 2019 bis 2023 Professorin für Entwurf und Konstruktion an der Berner Fachhochschule. 2012 gründete sie zusammen mit Sylvain Villard die Scheibler & Villard GmbH. Von 2012 bis 2016 war sie als Assistentin am Lehrstuhl von Prof. Andrea Deplazes an der ETH Zürich tätig. Seit 2016 wirkt sie als Expertin in Jurys und als Gastkritikerin und engagiert sich in verschiedenen Fachgremien, darunter seit 2017 in der Arealbaukommission des Kantons Basel-Landschaft. Von 2019 bis 2023 war sie Mitglied der Ortsbildkommission der Gemeinde Riehen, von 2016 bis 2020 Vorstandsmitglied der BWA Zürich. Seit 2020 ist sie Mitglied des Bundes Schweizer Architektinnen und Architekten (BSA), Ortsgruppe Basel.
Die ARGE Baumann Scheibler Villard waren die Architekten des 2023 entstandenen LeNa Haus auf dem Westfeldareal Basel.

Balz Scheidegger
Hotel Regina ist ein Kollektiv, das seit 2016 besteht. Seine Arbeit ist in den Bereichen Kunst, Gestaltung und Performance angesiedelt und zeichnet sich durch eine grosse Medienvielfalt aus. Sie arbeiten mit Fotografie, Film, Text und Musik; performativ und installativ, wobei sie die Regeln dieser Medien und Methoden immer wieder aufbrechen und sie zum Inhalt ihres Schaffens machen. Die Projekte entstehen in thematischen und örtlichen Kontexten, deren Strukturen, Prozesse und Narrative sie (selbst-)kritisch zu erfassen versuchen. Auf das Vorgefundene reagieren sie mit spielerischen Interventionen, die sich selber als Vorschläge zur Verhandlung stellen. Sie haben damit eine Arbeitsweise entwickelt, die sehr prozessoffen ist und die Umgebung, in der ein Projekt stattfindet, zur wichtigsten Akteurin macht.